Nutmutter und Wellenmuttern

Nutmutter und Wellenmuttern sind ein Maschinenelement zur axialen Sicherung von Welle-Nabe-Verbindungen, z. B. eines Zahnrades auf einer Welle. Die Nutmuttern haben einen verhältnismäßig großen Innendurchmesser und werden auf Wellen geschraubt, um axialen Druck auf Naben auszuüben. Zweck dieses Drucks liegt meistens allerdings nur darin, die Nabe zu fixieren, nicht in der direkten Erzeugung einer kraftschlüssigen Verbindung. Die Ausnahme bildet hierbei die Vorspannung von Wälzlagern bei gelagerten Wellen (Kugelgewindetriebe).

Die klassische Nutmutter wird dabei in Kombination mit einem Sicherungsblech, nach DIN 5406 verwendet, welches ein selbstständiges Lösen der Nutmutter verhindert. 

Da Nutmuttern mit Sicherungsblechen bei hoher Beanspruchung etwas unsicher sind gibt es Wellenmuttern mit axialen Sicherungsstiften. Hier wird die Mutter über die Sicherungsstifte auf der Welle fixiert ohne das Gewinde zu beschädigen. 

Nutmuttern und Wellenmuttern werden in der Regel mit Feingewinde hergestellt. Zum Spannen und Lösen ist ein passender Hakenschlüssel oder Nutmutternschlüssel notwendig.